Fotos: Robert Hilbe

Tagung Illettrismus 2009
Lesen und Schreiben als kulturelle Praxis

Eine Fachtagung zur Prävention und Bekämpfung des Illettrismus


Am 30. Oktober 2009 fand in Bern die fünfte gesamtschweizerische Illettrismus-Tagung statt. In Kooperation mit dem Bundesamt für Kultur setzte die Pädagogische Hochschule FHNW damit die Veranstaltungsreihe fort, mit welcher das Netzwerk zur Verbesserung der Schriftfähigkeit unter Fachleuten in der Frühförderung und in Schulen, in Bibliotheken, Erwachsenenbildung, Pädagogischen Hochschulen, Bildungsforschung, Bildungsverwaltungen und Bildungspolitik enger geknüpft wird.

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Aufruf – Lesen und Schreiben für alle!

Anlässlich des UNESCO-Welttages der Alphabetisierung vom 8. September 2009 lanciert der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben schweizweit einen Aufruf, mit dem er an die Öffentlichkeit appelliert und auf die Dringlichkeit des Problems Illettrismus aufmerksam macht. Er fordert den Bundesrat dazu auf, sich für ein breit angelegtes Aktionsprogramm im Bereich der Grundbildung einzusetzen.
Unterschreiben Sie die Petition hier

Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz

Frühkindliche Bildung ist ein Schlüsselfaktor für den späteren Lern- und Lebenserfolg und hilft mit, herkunftsbedingte Chancen-ungleichheit zu vermeiden. Eine von der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebene Grundlagenstudie belegt nun, dass die Schweiz im Bereich der frühkindlichen Bildung grossen Aufholbedarf aufweist und im internationalen Vergleich bestenfalls Mittelmass ist.
Weitere Information auf der Website der UNESCO Schweiz

Abschluss des Projekts «Illettrismus und neue Technologien»

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt «Illettrismus und neue Technologien – Schriftlernen in der Nachholbildung» entwickelte eine ICT-gestützte Lehr- und Lernplattform für Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen. Die Kurse, die im Kontext der betrieblichen und nicht-betrieblichen Weiterbildung stattfanden, wurden wissenschaftlich begleitet.
Weitere Information auf der Projektwebseite
Der vollständige Projektbericht als PDF

Illettrismus im mittleren Erwachsenenalter

Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm NFP 56 «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» gingen die Forschenden der Frage nach, wie man mit steigendem Lebensalter das Lesen verlernt. Der Schlussbericht dieses Teilprojekts unter dem Titel «Illettrismus im mittleren Erwachsenenalter – Lesekompetenzen und Umgang mit Medien in Arbeit und Freizeit» liegt nun vor.
Weitere Informationen und Schlussbericht

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Für alle, die im Umfeld von Illettrismus tätig sind

Sind Sie und Ihre Institution im Bereich der Lese- und Schreibförderung tätig, in der Prävention, der Bekämpfung oder der Erforschung von Illettrismus oder unterstützt Ihre Institution Bestrebungen in diesem Bereich? Dann Sind Sie gerne eingeladen, Ihr Arbeitsfeld auf dieser Website entsprechend zu porträtieren. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir geben Ihnen gerne nähere Angaben, was zu tun ist, um ein entsprechendes Porträt zu platzieren.

Wenden Sie sich direkt an: thomas.sommer@fhnw.ch

Aktuell

Grundkompetenzen: Projekte in der Schweiz
Auftrag für ein Weiterbildungsgesetz
Erfolgsfaktoren in der Berufsbildung bei gefährdeten Jugendlichen
Aufruf – Lesen und Schreiben für alle!
Newsletter 15 erschienen
Gesamtschweizerische Telefonnummer für Kursangebote
Archiv der älteren Nachrichten

LesenLireLeggere.ch

LesenLireLeggere.ch ist das Ausgangsportal für ein entstehendes Netzwerk «Illettrismus», lanciert vom Bundesamt für Kultur und realisiert vom Zentrum Lesen der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Das Portal führt Institutionen, die sich mit Lese-, Schreib- und Sprachförderung befassen, sowie die dafür massgebliche Forschung zusammen. 
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Was ist Illettrismus?

«Illettrismus» ist ein gesellschaftliches Phänomen und verweist auf die Tatsache, dass es Erwachsene gibt, die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens nicht beherrschen.

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