Newsletter LesenLireLeggere.ch – Ausgabe Dezember 2007
Fachhochschule Nordwestschweiz, Pädagogische Hochschule, IFE, Zentrum Lesen im Auftrag des Bundesamts für Kultur.
Der Newsletter von LesenLireLeggere wird in unregelmässigen Abständen drei- bis viermal jährlich verschickt.
Übersicht
Neues Literacy-Portal der Universität Bremen
Neue Website und neue Studie des BFS
UNESCO-Weltbildungsbericht 2008 (e)
Massnahmen zur Ansprache bildungsbenachteiligter Personen
Tiefer Bildungsstand: ein bedeutender Risikofaktor bei jungen Frauen
Qualitätsstandards für die Alphabetisierung und Basisbildung in Österreich
Selbstevaluation in der Erwachsenenbildung
Neues Sensibilisierungsmaterial des Vereins PIP (f)
Ständiges Praxisforum in Frankreich (f)
Neues Literacy-Portal der Universität Bremen
Die Arbeits- und Forschungsstelle Literacy an der Universität Bremen führt in einem Internet-Portal vielfältige Informationen zum Themengebiet Literacy zusammen. Es ist ein interessanter Ausgangspunkt für Personen, die sich mit Basisbildung, Alphabetisierung und Literacy befassen.
Zur Website des Literacy-Portals
Neue Website und neue Studie des BFS
Das Bundesamt für Statistik hat die Webseiten zur ALL-Studie neu gestaltet. Alle in der Folge von ALL erschienen Studien des BFS sind nun dort zu finden. Unter anderen auch die neue Studie zu Grundkompetenzen, Bildung und Arbeitsmarkt», in der die Ergebnisse der Internationalen ALL-Studie (Adult Literacy and Lifeskills Survey) von 2003 ausgewertet wurden.
Zur Übersichtsseite ALL des
BFS
Die neue Studie als PDF
UNESCO-Weltbildungsbericht 2007 (e)
Der diesjährige "Education for all – Global Monitoring Report" steht unter dem Thema "Bildung für alle bis 2015 – Werden wir es schaffen?". Er zeigt den Zwischenstand sieben Jahre nach dem Weltbildungsforum in Dakar/Senegal. Weitere Informationen und der gesamte Bericht in Englisch sind auf der Website der UNESCO zu finden mit Zusammenfassungen in diversen anderen Sprachen.
Massnahmen zur Ansprache bildungsbenachteiligter Personen
Im Auftrag der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zuhanden des Fachrats Weiterbildung haben Jürg Guggisberg und Susanne Schmugge vom Büro BASS eine Literaturstudie vorgelegt. Sie geht der Frage nach: Welche Massnahmen tragen dazu bei, dass bildungsbenachteiligte Personen vermehrt an Weiterbildung teilnehmen?
Die Studie und eine Zusammenfassung auf der Website des Büro BASS
Tiefer Bildungsstand: ein bedeutender Risikofaktor bei jungen Frauen
Gemäss einer Studie des Bundesamts für Statistik und des Eidgenössischen
Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann haben 63 % der jungen Frauen im Alter von
18 bis 25 Jahren, die Sozialhilfe beziehen, keine nachobligatorische Ausbildung absolviert. Weitere
Informationen auf der Website des BFS.
Pressemeldung als PDF
Website des BFS mit der Studie
Qualitätsstandards für die Alphabetisierung und Basisbildung in Österreich
Die Entwicklung von Qualitätsstandards für das Arbeitsfeld der Alphabetisierung und Basisbildung mit Erwachsenen deutscher Erstsprache erfolgt im Rahmen des EQUAL-Projektes «In.Bewegung» und im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Website mit den entsprechenden Dokumenten zeigt den Entwicklungsstand für Qualitätsstandards in Österreich.
Informationen auf der Website des Bundesverbandes Alphabetisierung
Selbstevaluation in der Erwachsenenbildung
Das Ziel von SEALLL (Self Evaluation in Adult Life Long Learning) ist die Qualitätsverbesserung des Lehrens und Lernens sowie die Qualitätsverbesserung der Organisation und des Managements im Bereich des lebenslangen Lernens. Das Projekt beabsichtigt allen Involvierten in Erwachsenenbildungseinrichtungen Know-How für die Selbstevaluation ihres Lehrens, Lernens oder Leitens zur Verfügung zu stellen.
Zur mehrsprachigen Website des Projekts
Neues Sensibilisierungsmaterial des Vereins PIP (f)
Der Neuenburger Verein PIP, «Prévention de l’illettrisme au préscolaire» (Prävention von Illettrismus im Vorschulalter), hat neue Sensibilisierungs- und Informationsinstrumente erarbeitet. Diese bestehen aus Plakaten und Broschüren für Eltern sowie aus einem Internetportal für alle, die zusätzliche Informationen einholen möchten.
Für die Entwicklung dieser Kommunikationsmittel konnte der Verein die Mitarbeit von Studierenden der Ecole d’arts appliqués (Schule für angewandte Kunst) in La Chaux-de-Fonds in Anspruch nehmen.
Ständiges Praxisforum in Frankreich (f)
Die Agence nationale de lutte contre l'illettrisme (ANLCI, Nationale Agentur für die Bekämpfung von Illettrismus in Frankreich) veröffentlichte auf ihrer Website Informationen zum Nationalen Treffen des Ständigen Praxisforums vom 20., 21. und 22. Juni dieses Jahres. Dieses Forum ermöglichte eine Gegenüberstellung der verschiedenen Verfahren und einen Informations- und Erfahrungsaustausch über die Massnahmen, die sich in der Praxis bewähren. Die ANLCI stellt allen die Publikation zu diesem Treffen, eine Zusammenfassung der während dieser drei Tage geführten Diskussionen sowie eine Doppel-CD zur Verfügung, auf der die Gesprächsrunden und Referate enthalten sind, die das Treffen prägten. Alle durchgeführten Arbeiten sind in einer Audio-Datei aufgeführt, die heruntergeladen werden kann. Ausserdem wird bis Ende Jahr auf der Website der ANLCI ein themenorientierter Zugang eingerichtet.
Mit besten Grüssen Thomas Sommer und Association Lire et Ecrire Suisse romande
Redaktion: newsletter@lesenlireleggere.ch
Der Newsletter ist in den drei Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich.
Falls Sie den Newsletter nicht in der von Ihnen gewünschten Sprache erhalten, wenden Sie sich
bitte an: thomas.sommer@fhnw.ch


