Studien und Berichte
Kürzlich publizierte Studien und Berichte im Feld der Prävention und Bekämpfung von Illettrismus.
Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz
Frühkindliche Bildung ist ein Schlüsselfaktor für den späteren Lern- und Lebenserfolg und hilft mit, herkunftsbedingte Chancenungleichheit zu verringern. Eine von der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebene Grundlagenstudie belegt nun, dass die Schweiz im Bereich der frühkindlichen Bildung grossen Aufholbedarf aufweist und im internationalen Vergleich bestenfalls im Mittelfeld steht.
Weitere Information auf der Website der UNESCO Schweiz
Abschluss des Projekts «Illettrismus und neue Technologien»
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt «Illettrismus und neue Technologien – Schriftlernen in der Nachholbildung» entwickelte eine ICT-gestützte Lehr- und Lernplattform für Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen. Die Kurse, die im Kontext der betrieblichen und nicht-betrieblichen Weiterbildung stattfanden, wurden wissenschaftlich begleitet.
Weitere Information auf der Projektwebseite
Der vollständige Projektbericht als PDF
Illettrismus im mittleren Erwachsenenalter
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm NFP 56 «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» gingen die Forschenden der Frage nach, wie man mit steigendem Lebensalter das Lesen verlernt. Der Schlussbericht dieses Teilprojekts unter dem Titel «Illettrismus im mittleren Erwachsenenalter – Lesekompetenzen und Umgang mit Medien in Arbeit und Freizeit» liegt nun vor.
Weitere Informationen und Schlussbericht
Ökonomische Kosten von Illettrismus in der Schweiz
Die am 12. April 2007 vorgestellte Studie "Volkswirtschaftliche Kosten der Leseschwäche in der Schweiz" zeigt, dass Illettrismus bedeutende ökonomische Kosten zur Folge hat. Allein das deutlich höhere Arbeitslosigkeitsrisiko der von Illettrismus betroffenen Personen verursacht jährlich volkswirtschaftliche Kosten von 1.1 Milliarden Franken.


