NEUE PERSPEKTIVEN ÖFFNEN: BILDUNGSBERATUNG IM BEREICH GRUNDKOMPETENZEN

Nationale Fachtagung Grundkompetenzen 2018

Freitag, 2. November 2018, Welle7, Schanzenstrasse 5, Bern
Bitte wählen Sie für die Anmeldung unten einen Workshop für den Nachmittag.

Beginn der Anmeldung: Montag, 6. Aug. 2018 | Anmeldeschluss: Freitag, 19. Okt. 2018

Freitag, 2. November 2018

9:00 ‒9:30 | Emp­fang und Kaf­fee
9:30 ‒9:50 | Be­grüs­sung und Ein­füh­rung ins The­ma
Christian Maag – Geschäftsführer, Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben
Philipp Theiler – Ressortleiter Weiterbildung und Projektförderung, Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation – SBFI
9:50 ‒10:20 | Grund­kom­pe­ten­zen: Schnitt­stel­le zwi­schen Bil­dung und In­te­gra­ti­on

Der Re­fe­rent er­ör­tert wich­ti­ge Fra­gen im ak­tu­el­len Kon­text des neu­en Wei­ter­bil­dungs­ge­set­zes: Was bringt die Stra­te­gie Be­rufs­bil­dung 2030 in Be­zug auf die Grund­kom­pe­ten­zen? Wel­che Rol­le spielt die Be­rufs­be­ra­tung? Die Ar­beits­lo­sen­kas­se? Die Be­güns­ti­gung der Wei­ter­bil­dung durch die Ar­beit­ge­ber?

Bruno Weber-Gobet – Leiter Bildungspolitik, Travail.Suisse, Mitglied Steuergremium Berufsbildung 2030
10:20 ‒11:00 | Grund­kom­pe­ten­zen und Ar­mut

Men­schen mit un­zu­rei­chen­den Grund­kom­pe­ten­zen tra­gen nicht nur ein Aus­schluss­ri­si­ko, son­dern kön­nen in die Pre­ka­ri­tät und Ar­mut ab­glei­ten. Die Re­fe­ren­tin zeigt die Zu­sam­men­hän­ge auf.

Marianne Hochuli – Leiterin Grundlagen, Caritas Schweiz
11:00 ‒11:30 | Pau­se
11:30 ‒12:05 | In­stru­men­te der Pro­ble­mer­ken­nung und zur Stand­ort­be­stim­mung

Die Ak­teu­re der so­zia­len und be­ruf­li­chen In­te­gra­ti­on set­zen ver­schie­de­ne In­stru­men­te ein, um die Grund­kom­pe­ten­zen Er­wach­se­ner zu eva­lu­ie­ren. Die Re­fe­ren­tin prä­sen­tiert ei­ne ers­te Be­stands­auf­nah­me der exis­tie­ren­den In­stru­men­te in der Schweiz und stellt die in der Pra­xis des Kan­tons Waadt ein­ge­setz­ten Me­tho­den vor.

Isabelle Renggli – Verantwortliche Berufliche Zertifizierung Erwachsener, Amt für Bildungs- und Berufsberatung (OCOSP), Kanton Waadt
12:05 ‒12:40 | In­di­vi­dua­li­sier­te Bil­dungs­be­ra­tung: Den Bil­dungs­weg be­glei­ten

Erst­ge­spräch, Be­ra­tung und Be­glei­tung so­wie die en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Ak­teu­ren sind zen­tra­le Ele­men­te bei die­sem span­nen­den An­satz, der durch die Stadt Lausan­ne im Rah­men der In­ter­es­sens­ge­mein­schaft Ba­sis­bil­dung Er­wach­se­ner (CI­FEA) ge­för­dert wird.

Danièle Golay – Verantwortliche Lausanne und Region, Sektion Waadt, Association Lire et Ecrire
12:40 ‒13:50 | Mit­tags­pau­se

Es­sen in der Wel­le 7

14:00 ‒15:40 | Workshops zur Auswahl

14:00 ‒15:40 | 1 | (Deutsch/Fran­zö­sisch) Si­mul­tan­über­set­zung | Be­währ­te Ver­fah­ren und er­leb­te Hür­den bei Be­ra­tungs­si­tua­tio­nen

Wie wer­den Stär­ken, Schwä­chen und Po­ten­zia­le von Men­schen be­ur­teilt, die Nach­hol­be­darf im Be­reich der Grund­kom­pe­ten­zen auf­wei­sen? Gibt es Spiel­raum für lang­fris­ti­ge Aus­bil­dungs­plä­ne und Coaching von Per­so­nen, die in ei­ne Aus­bil­dung ein­stei­gen möch­ten? Wie se­hen Fi­nan­zie­rung und in­ter­in­sti­tu­tio­nel­le Zu­sam­men­ar­beit aus? Dis­kus­si­on.

Brigitte Pythoud – Geschäftsführerin, Association Lire et Ecrire
Brigitte Aschwanden – Geschäftsführerin, Verein Lesen und Schreiben
Anz. Plätze: 40 | Frei: 27
14:00 ‒15:40 | 2a | (Fran­zö­sisch) | In­stru­ments per­met­tant l'iden­ti­fi­ca­ti­on de la pro­b­lé­ma­tique et état des lieux

Pré­sen­ta­ti­on d’in­stru­ments pour l’éva­lua­ti­on des com­pé­ten­ces de ba­se et mi­se en évi­dence des be­so­ins de per­fec­tion­ne­ment des ou­tils.

Isabelle Renggli – Verantwortliche Berufliche Zertifizierung Erwachsener, Amt für Bildungs- und Berufsberatung (OCOSP), Kanton Waadt
Anz. Plätze: 23 | Frei: 10
14:00 ‒15:40 | 2b | (Deutsch) | In­stru­men­te für die Pro­ble­mer­ken­nung und Stand­ort­be­stim­mung

In die­sem Work­shop wer­den ver­schie­de­ne, pra­xis­er­prob­te Eva­lua­ti­ons­in­stru­men­te dis­ku­tiert und wei­ter­ent­wi­ckelt. Im Zen­trum steht der dies­be­züg­li­che Er­fah­rungs­aus­tausch un­ter den Teil­neh­men­den.

Urs Leibundgut – Direktor Soziale Einrichtungen und Betriebe, Sozialdepartement der Stadt Zürich
Anz. Plätze: 23 | Frei: 13
14:00 ‒15:40 | 3a | (Fran­zö­sisch) | Con­seil en ori­en­ta­ti­on et in­s­er­ti­on so­cio­pro­fes­si­onnel­le pour les per­son­nes fai­ble­ment qua­li­fiées

Mé­tho­des, ou­tils et ex­emp­les de sui­vi en ori­en­ta­ti­on pro­fes­si­onnel­le. Com­ment son­der les in­térêts pro­fes­si­onnels et les com­pé­ten­ces ac­qui­ses des per­son­nes fai­ble­ment qua­li­fiées pour con­strui­re des pis­tes de réin­s­er­ti­on pro­fes­si­onnel­le réa­lis­tes?

Arielle Delay – Arielle Delay - Corref, Psychologin, Berufsberaterin und Erwachsenenbildnerin
Anz. Plätze: 23 | Frei: 11
14:00 ‒15:40 | 3b | (Deutsch) | Be­rufs-/Lauf­bahn­be­ra­tung zur so­zia­len und be­ruf­li­chen In­te­gra­ti­on

Im Hin­blick auf die so­zia­le und be­ruf­li­che In­te­gra­ti­on spie­len Be­rufs- und Lauf­bahn­be­ra­te­rIn­nen für Be­trof­fe­ne ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Wel­che Me­tho­den und In­stru­men­te zur Er­mitt­lung von Res­sour­cen und Be­rufswünschen ha­ben sich be­währt, um rea­lis­ti­sche Bil­dungs­we­ge auf­zu­zei­gen? Der Work­shop dient dem Er­fah­rungs­aus­tausch.

Maya Schenkel – Leiterin Berufsinformationszentrum (BiZ) Bottmingen, Kanton Baselland
Anz. Plätze: 23 | Frei: 13
14:00 ‒15:40 | 4 | (Eng­lisch) | Li­ter­a­cy and Di­gi­tal scree­ner/On­line as­sess­ment

Die On­line-Tools «Li­ter­a­cy» and «Di­gi­tal Scree­ner» wer­den in den Nie­der­lan­den in ver­schie­de­nen Äm­tern ein­ge­setzt, um ei­nen ers­ten Ein­druck der Kom­pe­ten­zen der Kli­en­tIn­nen in Le­sen, Schrei­ben und ih­ren Um­gang mit dem Com­pu­ter zu er­hal­ten. Vor­stel­len der Tools und Aus­tausch über Ein­satz­mög­lich­kei­ten. Der Work­shop fin­det in Eng­lisch oh­ne Über­set­zung statt.

Myriam de Hoo – CINOP, Niederlande
Anz. Plätze: 28 | Frei: 23
15:40 ‒16:25 | Po­di­um

Mo­de­ra­ti­on: Chris­ti­an Maag, Ge­schäfts­füh­rer Schwei­zer Dach­ver­band Le­sen und Schrei­ben
Stel­lung­nah­me und Dis­kus­si­on der Emp­feh­lun­gen aus den ver­schie­de­nen Work­shops

Mathias Reynard – Nationalrat, Vorstandsmitglied, Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben
Therese Frösch – Co-Präsidentin, Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe
Urs Leibundgut – Direktor Soziale Einrichtungen und Betriebe, Sozialdepartement der Stadt Zürich
Marc Gilgen – Leiter Arbeitsvermittlung, beco Berner Wirtschaft
Bernhard Grämiger – Direktor, Schweizerischer Verband für Weiterbildung
16:25 ‒16:30 | Ta­ges­rück­blick
Christian Maag – Geschäftsführer, Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben
16:30 | En­de der Ta­gung